Ein Steirer mit einem Herz aus Oberösterreich

Vom gemütlichen Roadster keine Spur mehr: Der neue BMW Z4 hat sich vom Cruiser in einen wasch­echten Sportwagen verwandelt, der den Puls in die Höhe treibt.

Oben ohne. Die Cabrio-Saison steht vor der Tür. Neben dem offenen Luxusliner BMW 8er Cabriolet (mehr dazu auf der nächsten Seite) hat die Traditionsmarke nun auch eine Klasse darunter ein ziemlich heißes Eisen im Feuer: Der Z4 imponiert mit messerscharfer Optik und spielt vor allem fahrdynamisch alle Stückerln: Im Vergleich zum Vorgänger wurden das Gewicht verringert und die Spur verbreitert, ein kürzerer Radstand sorgt für mehr Agilität. Die Gewichtsverteilung beträgt 50 zu 50, die Karosserie brüstet sich mit einer hohen Steifigkeit und die M Sportbremsanlage, das adaptive Sportfahrwerk, das M Sportdifferenzial sowie die High-Performance-Reifen sind beim Topmodell M40i serienmäßig mit an Bord.

Präzisionssport. Der M40i sprintet dank eines kraftvollen Reihensechszylinders (340 PS) in nur 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100, Schluss mit Vortrieb ist erst bei 250 km/h, gutes Haarwachs sei empfohlen. Mehr noch als die Zahlen und Fakten beeindrucken die Emotionen, die auf der Rennstrecke wie auch auf der Landstraße freigesetzt werden. Der Z4 ist anspruchsvoll, aber herrlich kontrollierbar und setzt die Wünsche des Fahrers höchst präzise um.

I am from Austria. Trotz viel puristischen Fahrspaßes versteht sich der Z4 als durchaus moderner Sportwagen. Egal ob die serienmäßige Auffahr- und Personenwarnung mit City-Bremsfunktion oder die optionale aktive Geschwindigkeits­regelung mit Stop-&-Go-Funktion: Der neue BMW Z4 ist, was Assistenzsysteme betrifft, voll auf der Höhe der Zeit. Auch ein Head-up-Display kann bei Bedarf geordert werden – und feiert damit Premiere bei einem Roadster-Modell von BMW.
Und weil die Sechs- und Vierzylinder-Motoren aus dem oberösterreichischen Steyr kommen, während das Fahrzeug selbst in Graz gefertigt wird, ist der BMW Z4 auch noch ein waschechter Österreicher.

BMW Z4

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